teammediation NICHT

Konflikte im Team betreffen meist mehr als nur zwei Personen (Konfliktparteien). Sie wirken sich nicht nur auf alle Teammitglieder in irgendeiner Form aus, sondern haben oftmals auch ihren Ursprung im sozialen Netz des gesamten Systems. Deshalb gilt es in der Teammediation zuerst eine gemeinsame Problemsicht zu definieren und alle Sichtweisen auf den Tisch zu bringen. Dabei schafft Mediation einen strukturierten, offenen und lösungsorientierten Rahmen. Mit dem Aufdecken der Widersprüche im Team, der Klärung des Konflikts und der Vereinbarung nächster Handlungsschritte wird eine Verbesserung der Zusammenarbeit für den Alltag sichergestellt.

Mediation als Teil von OE Prozessen schafft Systementlastung, in dem (System-) Widersprüche in sich selbst reflektiert und zum Thema gemacht werden. Deshalb ist Mediation auch oft Teil eines OE Prozesses, in dem Widerspruchsmanagement betrieben und die Notwendigkeit von Konflikte innerhalb der Entwicklung erkannt und deren Aussprache ermöglicht wird. Mediation ist dabei immer ein gemeinsamer Diskurs zu verschiedenen, oft widersprüchlichen Systemlogiken: Einzelentscheidung vs. Partizipation, direkte vs. anonyme Kommunikation, Abhängigkeit vs. Gestaltungsspielraum, u.a.

In der Mediation tragen alle Konfliktparteien die Verantwortung für den Prozess und damit die Verantwortung für Veränderung.